Day 4: While my Jaguar gently weeps

Nach einer kurzen, windigen, feuchten Nacht, gebettet auf Schafskacke, ging es wieder Richtung England.

Auf in Richtung Meer, durch verregnete walisische Badeorte entlang kurviger Küstenstraßen, über klapprige Holzbrücken und durch überflutete Straßenabschnitte.

Road Mission für heute war der Snowdon, höchster Berg in Wales. Kurzer Boxenstopp für das obligatorische Foto am Hotel, in dem Tenzing Norgay mal gepennt hat, und dann nichts wie weiter, denn der Nebel war wieder da und der Snowdon eh nicht zu sehen.

Auf nach Liverpool, endlich mal mit Sonnenschein im Rücken. Auf dem Weg ging noch mal kurz die „Check Engine“ Warnlampe an — Fehlercode kurz ausgelesen, der Motor lief wohl zu satt, scheiß egal, Fehler löschen, weiterfahren.

In Liverpool angekommen ging es kurz ins Hotel, um das vollgekackte Zelt im Zimmer aufzubauen und austrocknen zu lassen. Touristisch haben wir alles mitgenommen, was diese ehemalige European City of Superculture zu bieten hat: Foto an den Beatles-Statuen, ein Pint „Fab Four IPA“, und ein Bummel in der Mathew Street, wo die Beatles im Cavern Club ihren Anfang hatten. (Heute ist der neue Cavern Club eine miese Kaschemme mit Reeperbahn-artigem Anmacher vor der Tür. Nichts wie weiter.)

Auf dem Nachhauseweg gab es ein paar Pints in atmosphärischen Pubs… bis die fehlenden Stunden Schlaf uns einholten und wir es bei einer frühen Nacht beließen 🙂